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Der Deerhound

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Der Deerhound ist einer der dekorativsten Hunde, eindrucksvoll stattlich und malerisch überall, wo er gesehen wird, sei es in der Umgebung des Baroniums, der sich in dem unbeständigen Licht des flammenden Kaminfeuers in luxuriöser Länge vor dem offenen Kamin zurücklegt polierte Rüstung und angeschlagener Wandteppich; draußen im Freien, sich an der Leine anstrebend, wie er die taufeuchte Luft riecht oder anmutig über das Purpur seiner heimatlichen Hügel spannt. Gnade und Majestät sind in seiner ganzen Bewegung und Haltung, und sogar für den prosaischsten Geist gibt es über ihn den untrennbaren Zauber der feudalen Romanze und Poesie.

Aus entlegenen Tagen liebten die schottischen Adligen ihre Stämme von Deerhound, die in den Highland-Wäldern glorreichen Sport suchten. Das Rotwild gehörte zu den Königen von Schottland und war unerbittlich, und große Triebe, die oft mehrere Tage dauerten, wurden gemacht, um die Herden zur Freude des Hofes, wie in der Herrschaft der Königin Maria, in bestimmte Gegenden zu bringen. Aber das organisierte Coursing von Rehen durch Höflinge hörte während der Stuart-Mühen auf und wurde in den Händen von Gefolgsleuten verlassen, die so die Speisekammer ihres Chefs füllten.

Kopf:
Der Kopf sollte an den Ohren am breitesten sein und sich leicht zu den Augen hin verjüngen, wobei sich die Schnauze stärker auf die Nase verjüngt. Die Schnauze sollte spitz sein, aber die Zähne und Lippen sind eben. Der Kopf sollte lang sein, der Schädel flach und nicht rund, mit einem sehr leichten Anstieg über die Augen, aber ohne daß sich etwas dem Halt näherte. Der Schädel sollte mit mäßig langen Haaren bedeckt sein, die weicher sind als der Rest des Fells. Die Nase sollte schwarz sein (obwohl in einigen Blaukälbern die Farbe blau ist) und leicht adlernig. Bei den helleren Hunden wird eine schwarze Schnauze bevorzugt. Es sollte einen guten Schnurrbart von ziemlich seidigem Haar und einen hellen Bart geben.

Ohren:
Die Ohren sollten hoch gestellt sein und, in Ruhe, wie die Greyhounds gefaltet sein, obwohl sie in Aufregung über den Kopf gehoben wurden, ohne die Falte zu verlieren, und sogar in einigen Fällen halb aufrecht. Das Ohr sollte weich, glänzend sein. und wie der Mantel einer Maus zur Berührung, und je kleiner es ist, desto besser. Es sollte keinen langen Mantel oder langen Fransen haben, aber es gibt oft ein seidiges, silbriges Fell auf dem Ohr und der Spitze. Wie auch immer die allgemeine Farbe sein mag, die Ohren sollten schwarz oder dunkel sein.


Nacken und Schultern:
Der Hals sollte lang sein, und zwar von der Länge, die dem Greyhound-Charakter des Hundes entspricht. Der Nacken sollte sehr prominent sein, wo der Kopf aufgesetzt wird, und der Hals sollte im Winkel und prominent sauber geschnitten sein. Die Schultern sollten gut geneigt sein, die Klingen gut zurück, mit nicht zu großer Breite zwischen ihnen.

Schweif:
Der Stern sollte ziemlich lang sein, sich verjüngen und bis auf 1-1 / 2 Zoll des Bodens und ungefähr 1-1 / 2 Zoll unter den Sprunggelenken erreichen. Wenn der Hund still ist, fällt er direkt nach unten oder ist gekrümmt. In der Bewegung sollte es gekrümmt sein, wenn es erregt ist, in keinem Fall, um aus der Linie des Rückens herausgehoben zu werden. Es sollte gut mit Haaren bedeckt sein, innen dick und drahtig, Unterseite länger.

Augen:
Die Augen sollten dunkel sein. In der Regel sind sie dunkelbraun oder haselnussbraun. Das Auge ist mäßig voll mit einem weichen Blick in der Ruhe, aber ein scharfer, weit entfernter Blick, wenn der Hund geweckt wird. Die Ränder der Augenlider sollten schwarz sein.

Körper: Der Körper und die allgemeine Formation sind die eines Greyhounds von größerer Größe und Knochen. Brust eher tief als breit, aber nicht zu schmal und flach. Die Lende wölbte sich und hing bis zum Schwanz.

Beine und Füße:
Die Beine sollten breit und flach sein, wobei ein guter breiter Unterarm und Ellbogen wünschenswert sind. Vorderbeine natürlich so gerade wie möglich. Füße dicht und kompakt, mit gut gewölbten Zehen. Die Hinterbeine sinkend, und so breit und kräftig wie möglich, die Hüften weit auseinander gesetzt. Die Hinterbeine sollten am Kniegelenk gut gebogen sein, mit großer Länge von der Hüfte bis zum Sprunggelenk, das breit und flach sein sollte.

Fell:
Die Haare am Körper, am Hals und an den Vierteln sollten hart und drahtig sein und ungefähr 3 Zoll oder 4 Zoll lang sein; dass auf Kopf, Brust und Bauch viel weicher ist. An der Innenseite der Vorder- und Hinterbeine sollte sich eine leichte, haarige Franse befinden, der Federung eines Collies jedoch nichts. Der Deerhound sollte ein zotteliger Hund sein, aber nicht überzogen.

Farbe:
Farbe ist eine Frage der Phantasie. Aber es gibt keine Zweifel, dass das dunkelblaue Grau am meisten bevorzugt wird. Als nächstes kommen die dunkleren und helleren Grautöne oder Borsten, wobei die dunkelsten im allgemeinen bevorzugt werden. Gelb und sandig-rot oder rot-fawn, insbesondere mit schwarzen Punkten, d. H. Ohren und Schnauze sind ebenfalls gleichwertig.

Höhe:
Von 28 Zoll bis 30 Zoll, oder noch mehr, wenn es Symmetrie ohne Grobheit gibt, die jedoch selten ist. Höhe der Hündinnen: Ab 26 Zoll aufwärts. Es kann nichts dagegen sein, daß eine Hündin groß ist, es sei denn, sie ist zu grob, da sie sich selbst in ihrer größten Höhe der des Hundes nicht nähert und daher nicht allzu groß für die Arbeit sein kann, wie übergroße Hunde sind.